Saarland
Bundesland in Deutschland
Das Saarland liegt im Südwesten Deutschlands und grenzt an Rheinland-Pfalz sowie an Frankreich und Luxemburg. Mit einer Fläche von rund 2.570 Quadratkilometern ist es das kleinste Flächenland der Bundesrepublik. Die Saar durchzieht das Land und prägt mit ihren Schleifen und Tälern die Landschaft. Besonders bekannt ist die Saarschleife bei Mettlach. Daneben bestimmen bewaldete Höhen, darunter Ausläufer des Hunsrücks, und sanfte Hügellandschaften das Bild.
Im Saarland leben etwa eine Million Menschen. Die Landeshauptstadt Saarbrücken ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum; weitere wichtige Städte sind Neunkirchen und Saarlouis. Die Nähe zu Frankreich und Luxemburg macht das Land zu einem wichtigen Grenzraum, in dem grenzüberschreitendes Arbeiten und kultureller Austausch zum Alltag gehören.
Die Wirtschaft des Saarlands war lange von Kohlebergbau und Stahlindustrie geprägt. Nach dem Rückgang des Bergbaus entwickelten sich weitere Schwerpunkte, darunter die Automobil- und Maschinenbauindustrie, Forschung und Dienstleistungen. Auch heute spielen Stahl und industrielle Produktion eine wichtige Rolle. Zu den Besonderheiten zählt die enge Verbindung zu Frankreich, die sich etwa in der Küche und im Alltag zeigt. Politisch hat das Saarland ebenfalls eine besondere Geschichte: Nach dem Zweiten Weltkrieg war es zunächst eigenständig und wurde 1957 Teil der Bundesrepublik Deutschland.